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Ab 1998 ging es
dann auch schon mal zu Turnieren außerhalb Thüringens, denn
ich wollte mich mit anderen Mädels messen.

Zunehmend
gewann das Tennis immer mehr Bedeutung in meinem Leben, so
dass ich stets den gleichen Tagesablauf hatte: Schule –
Training - Hausaufgaben - jede Stunde genau geplant. In den
höheren Klassen wurde es etwas stressiger und die
Hausaufgaben mussten im Turbogang erledigt werden, trotzdem
saß ich oft noch 24 Uhr an meinem Schreibtisch und lernte.
Aber es hat sich gelohnt! Im Sommer 2005 hatte ich mein
Abiturzeugnis in der Hand: Note 1,5 und dazu eine
Auszeichnung mit der „Pierre de Coubertin-Medaille“ für
besonderes sportliches Engagement.
Und auch im
Tennis hat mich der Schulstress weiter gebracht, denn die
Mischung macht‘s! Ich verbesserte mich stets weiter in der
Rangliste, konnte zunächst tolle nationale Erfolge
verzeichnen und nahm dann im Sommer 2003 in der
internationalen TE-Rangliste Platz 32 ein. 2004 gewann ich
das internationale Jugendturnier in Bruchköbel und spiele
seit Sommer 2005 vermehrt auch internationale Damenturniere.
Dort bin ich auf der Jagd nach wertvollen
Weltranglistenpunkten. Schon im gleichen Sommer konnte ich
mich bei den 10.000$-Turnieren in Zwevegem (Belgien) und
Vessy (Schweiz) zweimal bis ins Halbfinale spielen. Im Mai
2006 erreichte ich sogar das Finale des 10.000$-Turniers in
Falkenberg (Schweden). Das sind derzeitig meine größten
Erfolge. In der Thüringer Rangliste werde ich auf Position 1
und in der Deutschen Damenrangliste auf Platz 34 geführt.
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